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ICH SCHREIBE SEIT LANGEM  AN EINEM BUCH.

WAS FÜR EINE ARBEIT................

 

Hier unten das Exposé des Buches und eine kleine Kostprobe aus den vielen Kapiteln. Diese Kapitel-Geschichte  "Das verschwundenen Chorgestühl von Hornau" ist im Dezember 2009 in einer Anthologie im  SOCIETÄTS VERLAG FRANKFURT erschienen und seitdem auf dem Buchmarkt, die Auflösung des Falles in meinem in Arbeit befindlichen Buch  ist aber eine ganz andere . Viel Spaß bei der  Leseprobe .

 

Seitenvorschau   Mein Beitrag in dieser  Phantastisch  Anthologie ist 25 Seiten lang.
 

Arbeitstitel: Aus rechtlichen/Schutzgründen wird noch nichts verraten,

 sowie den Namen des außerirdischen Volkes der *****, jetzt >>Tharys.

 

Genre: Real-Fantastischer Abenteuerroman

 

Umfang: 350-400 Seiten

 

Kurzinhalt:

 

Fantastischer Abenteuerroman zwischen Erde und Weltall, Realität und Phantasie, zwischen dem Hauptprotagonisten Marius, einem eigenwilligen Künstler mit seinen Tierfreunden, Oberkommissar Michael Mestrel und Oberkommissarin Tanja Berger und dem weit entfernten außerirdischen Volk der Tharys

Der Zufall wird ihre Wege sich unter merkwürdigen Umständen kreuzen lassen, sie zusammenbringen, und das spannende Abenteuer, das sowohl lustige als auch mysteriöse Zwischenfälle enthält, nimmt seinen Lauf.

 

Diese unbedarfte Vorhut der Tharys hat eine Mission und besucht die Erde . Dabei nehmen sie, um ihren Auftrag erfolgreich ausführen, zufälligerweise Marius als Werkzeug gefangen.

 

Der Aufenthalt der Tharys auf unserem Planeten bleibt nicht ohne Folge, dabei setzt sich eine Lawine an Ereignissen unterschiedlicher Auswirkungen in Gang, die parallel zu der eigentlichen Abenteuergeschichte von Marius und seinen Fluchtversuchen nach und nach bruchstückhaft erzählt werden. Der arme Oberkommissar Mestrel versucht seinerseits, verzweifelt etwas Licht in dieses irrsinnige Durcheinander zu bringen und dabei auch noch die Gunst seiner angebeteten Tanja zu gewinnen.

 

All diese sensationellen Ereignisse und ihr geheimnisvoller, verborgener Sinn werden fesseln und bis zum Schluss der Geschichte fortfahren, wo diese komplexen Verknüpfungen erst aufgelöst werden, alles wird dann wie ein großes Puzzle enträtselt.

 

Der unerwartete, phantastische Ausgang dieses Abenteuers wird verwundern, das Happyend überraschen, aber gewiss auch gefallen.

 

Autor: Prof. Pinocchio alias Künstler Pier Giam ( www.giam-art.de )

 

PS. Eigentlich genug “Stoff”, für mehrere Romane.

 

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DAS VERSCHWUNDENE CHORGESTÜHL VON HORNAU

 

Noch nie in seinem Leben wurde Pfarrer Konrad, von seiner Gemeinde liebevoll Don Kandis genannt, um solche unchristliche Zeit vom Geläute seiner Dreiklangglocken geweckt, er mochte sie einfach nicht und ihr Klang war ihm noch fremd, unangenehm. Er erschrak, der Dämmerzustand und seine Dickleibigkeit beeinträchtigten seine ersten Bewegungen, ohne Brille auf der Nase konnte er die Zeiger seines kleinen Weckers nicht entziffern. Von draußen schien kein Licht ins Zimmer, es war noch stockfinster und selbst sein Gefühl sagte ihm, dass es noch sehr früh war, auf jeden Fall viel zu früh, um aufzustehen und für das übliche tagtägliche Glockengeläute. Es war in Wahrheit erst kurz vor sechs Uhr morgens.

 

Don Kandis wurde er genannt seit dem Tag, als er, um junge Kirchgänger zu ködern und an die Kirche zu binden, den glorreichen Einfall bekam, jedes Kind unter einem Meter Größe beim Verlassen der Messe mit einem Kandisbonbon zu belohnen. Seit langem überreichte er all seinen kleinen Schäfchen diese Süßigkeit stets zusammen mit einem leichten Händedruck, einem sanftem Kläppschen auf die Wangen und einem liebenswerten, überbreiten Lächeln auf den Lippen.

Einige in der Gemeinde wussten genau, dass er im Verborgenen einen Großteil dieser Süßigkeiten selbst aß, deswegen wurde sein Bauch, auch scherzhaft „Kandisbauch“ genannt.

 

Mit der Geschichte dieser neuen Dreiklangglocken verhielt es sich so, dass die seit Jahrhunderten sich im Dienst befindliche, reichlich verzierte Prachtglocke seiner Kirche eines Tages, vor circa einem Jahr, angeblich ihren gewohnte Klang verweigerte. Als erstes bemerkten es damals einige wenige musikalisch empfindsame Bewohner des zwischen Hügeln und Bergen idyllisch gelegenen Örtchens Hornau, nicht weit von Frankfurt. Auf Umwegen erreichten diese feinakustische Beobachtung schließlich auch die Ohren des verwunderten Don Kandis, der daraufhin bei jeder Gelegenheit konzentriert versuchte, herauszuhören, was einige wenige wahrnahmen, er aber nicht. Der gewohnte warme Klang des Glockengeläutes wurde vermisst, die Tonreinheit war abhanden gekommen, der eine meinte, der anhaltende Klang sei jetzt irgendwie abgestumpft, der andere behauptete, störende Paralleltöne wahrzunehmen. Sogar der Dorfdepp August beteiligte sich an den Diskussionen mit dem Hinweis, dass seit geraumer Zeit selbst sein beschädigter, kratzender Transistorradio besser klang als die alte Dorfglocke.

 

Um alle Kritik an seiner geliebten Glocke abzuwehren, blieb Don Kandis, in Absprache mit der Bistumsverwaltung, nichts anderes übrig, als einen Glockenspezialisten kommen zu lassen. Es durfte nicht sein, dass man den guten Ruf und Ton seines wichtigsten Werkzeugs, um das Gotteswort zu verkünden, so angriff und beanstandete. Nicht mit ihm, er war innerlich gerüstet, sich diesem Kampf zu stellen. Kleinmütig und angeschlagen musste sich aber Don Kandis dem Spezialistenurteil beugen und akzeptieren, dass seine Glocke kränkelte. Die anstrengenden Belastungen der vielen warmen Sommer und kalten Winter im Laufe der Jahrhunderte hatte sie tapfer überstanden, nicht aber eine Materialermüdung, die schleichend wie eine Krankheit Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt die Dichtigkeit der Bronze angegriffen hatte. Gründe und Erklärungen dafür gab es reichlich, fest stand die Diagnose, die alte Glocke war dem musikalischen Tod geweiht. Nicht für das bloße Auge, aber für sämtliche Spezialgeräte waren die dünnen Risse sichtbar und zeugten von so gravierender Verletzung, dass sie nicht mehr zu kurieren waren, keine Restaurierung war mehr möglich. Die Glocke war hinüber und musste bald ausgewechselt werden, schnell, bevor sie eines Tages in gefährliche Kleinstücke zerbersten könnte, empfahlen die Spezialisten.

 

Die komplette Bistumsbürokratie, Kirchenvorstand, Verwaltungsrat, sogar der Bischof selbst wurden informiert und eingeschaltet, Maßnahmen solcher Tragweite bedurften immer dem Rat und der Genehmigung der oberen kirchlichen Institutionen.

 

SO KUNSTFREUNDE, DAS WAR EINE KURZE LESERPROBE, MEHR WIRD HIER NICHT VERRATEN.

CIAO, CIAO

 GIAM